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Newsletter

14. Januar 2026

Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des Newsletters zu Gedenkstätten und Erinnerungsorten in Schleswig-Holstein. Wir wünschen Ihnen eine anregende und informative Lektüre.


 

Offener Brief gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen


Geschichtsverfälschende Inhalte im Internet und den Sozialen Medien sind seit längerer Zeit bekannt. Mit der Verbreitung von Anwendungen auf der Basis Künstlicher Intelligenz (KI) hat sich das Problem massiv verschärft. Besonders Einrichtungen der historisch-politischen Bildung wie Gedenkstätten stehen vor der Frage, wie mit dieser Herausforderung umzugehen ist. Vor diesem Hintergrund hat das Netzwerk Digital History und Memory einen Offenen Brief an die Betreiber von Social-Media-Plattformen formuliert, in dem es heißt: "Wir setzen uns für eine digitale Öffentlichkeit ein, in der Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung und ihre Nachkommen davor geschützt sind, dass ihre Lebensgeschichten von Unbekannten für Profit instrumentalisiert werden. Historische Quellen und wissenschaftliche Forschung dürfen nicht von massenhaft KI-generierten Inhalten verdrängt werden. Wir wollen, dass echte Stimmen und vielfältige Perspektiven gehört werden." Das Netzwerk, die Erstunterzeichner und weitere Unterstützer fordern die Plattformbetreiber auf, proaktiv gegen geschichtsverfälschende KI-Inhalte vorzugehen. Der Offene Brief kann weiter mit unterzeichnet werden.

Abbildung: Für die Kampagne gegen geschichtsverfälschende Inhalte auf Social-Media-Plattformen hat die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen einen Facebook-Post mit KI-generiertem Bild verwendet.

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Tagungsbericht zum "Cap Arcona"-Forschungskolloquium


Am 17. und 18. Oktober letzten Jahres fand in Neustadt in Holstein ein Forschungskolloquium zum Komplex der "Cap-Arcona"-Katastrophe am 3. Mai 1945 statt. Der Historiker Dr. Stephan Linck hat hierzu einen Tagungsbericht verfasst, der in der neuen Ausgabe der Online-Zeitschrift "Gedenken Bedenken" erschienen ist.

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Veranstaltungen zum Gedenktag 27. Januar


Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der sowjetischen Roten Armee die überlebenden Opfer des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz. Das historische Datum ist seit 1996 in Deutschland und seit 2005 weltweit als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und des Völkermordes etabliert. Auch in diesem Jahr finden wieder zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen zum Gedenken an die Befreiung des Lagers und an die NS-Verbrechen statt. Eine Auswahl von Terminen in Schleswig-Holstein ist im Veranstaltungskalender der Bürgerstiftung zu finden.

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Newsletter der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten
Redaktion: Dr. Harald Schmid
Kontakt: newsletter@gedenkstaetten-sh.de
V.i.S.d.P.: Marlies Fritzen
Bildnachweis: Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen (Offener Brief), Dr. Harald Schmid (Tagungsbericht), Lübecker CSD (Gedenktag 27. Januar)
Rechtlicher Hinweis: Diese Nachricht erhalten Sie im Rahmen eines Verteilers, in dem Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse als Interessent*in für Informationen über Gedenkstätten und Erinnerungskultur in Schleswig-Holstein geführt werden.

Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten

Schauenburgerstraße 116
24118 Kiel

www.gedenkstaetten-sh.de


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