Suche

Aufarbeitung des Kolonialismus als Teil der Erinnerungskultur - Aufruf von Gedenkstätten, Museen und Bildungseinrichtungen

Ein breites Bündnis aus mehr als 70 Gedenkstätten, Museen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereinen und Initiativen sowie zahlreichen Einzelpersonen hat den „Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus“ veröffentlicht. Der Aufruf formuliert zentrale Empfehlungen, dazu gehören der Aufbau dauerhafter Förderstrukturen, die Schaffung und Stärkung von Lern- und Erinnerungsorten, die Förderung wissenschaftlicher Forschung, der Ausbau von Bildungs- und Vermittlungsangeboten sowie eine enge Zusammenarbeit mit betroffenen Communitys.
Der Aufruf zeigt, dass die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Teil der deutschen Erinnerungskultur ist und zur historischen Verantwortung der Bundesrepublik gehört.  Die Unterzeichnenden begrüßen das Vorhaben der Bundesregierung, die Aufarbeitung des Kolonialismus zu intensivieren und halten es für dringlich geboten, Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene umzusetzen.

Mehr erfahren

Foto: Galerie der Denkmäler zur Kolonialgeschichte in Flensburg  im Rahmen der Debatte um einen Gedenkort zum kolonialen Erbe (Foto: Netzwerk Flensburg Postkolonial, Prof. Dr. Sybille Bauriedl)