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Pinneberg: Ausstellung zur Verfolgung von Swing-Tänzer*innen und Jazzmusiker*innen

07. - 20. August 2026 / 09:00 - 19:00 Uhr

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft hat im Rahmen ihres Förderprogramms "Bildungsagenda NS-Unrecht" zusammen mit dem Bundesfinanzministerium eine Wanderausstellung finanziert, die sich der Verfolgung von Swing-Tänzer*innen und Jazzmusiker*innen in Deutschland, Polen und Tschechien widmet. Die 2025 im polnischen Gdynia erstmals gezeigte Schau "The Collision of Freedom" wurde entwickelt vom Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit e.V.​, dem Stadtmuseum Gdynia​ und der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität Prag​. Vom 7. bis 20. August ist die Ausstellung nun in der Rathauspassage Pinneberg im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums des Summerjazz-Festivals zu sehen. Präsentiert wird sie vom Kreis Pinneberg und dessen Referentin für Erinnerungskultur, Lisa Ströer. Öffnungszeiten der Passage sind Mo–Fr 9-19 Uhr und Sa 9-16 Uhr.

Paralll zur Ausstellung fungiert der Pop-up-Store in der Rathauspassage als Schaufenster der Erinnerungskultur im Kreis Pinneberg. An fünf Tagen hat der Pop-up-Store geöffnet, an drei Tagen davon finden kostenfreie Begleitveranstaltungen statt: am 13. August eine Lesung der Historikerin Birgit Köhler aus ihrem Roman "Swinging Bremen. Jazzgrooves bei Luftalarm"; am 19. August die Präsentation des Films "Der lange Weg der Sinti und Roma" mit anschließendem Gespräch; und am 20. August ein Werkstattgespräch zum Thema "Wie erinnern?"

Programm zur Wanderausstellung und zum Pop-up-Store

Presseinformation 

Foto: Paweł Jóźwiak

 

Veranstalter

Kreis Pinneberg